Claudia Schubert

Botschafterin für

Body Positivity

Über Claudia Schubert

Früher steckte Claudia in einem fetten Dilemma, Wortspiel beabsichtigt: Sie fühlte sich in ihrem dicken Körper äußerst unwohl und wollte fast 30 Jahre lang unbedingt abnehmen, aber wusste
nach unzähligen, meist nutzlosen Versuchen nicht mehr weiter. Den Ausstieg aus dem Selbsthass ermöglichte eine radikale Selbstliebe-Aktion:

die Marketing Managerin kündigte nach fast 20 Jahren ihren gut bezahlten Konzern-Job, ging im Sabbatical
auf die Suche nach einer neuen Berufung und fand sich dabei selbst.

 

Heute versteht sich Claudia als Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe, auch als Body Positivity umschrieben. Mit ihrer Ausbildung als coachende Führungskraft und der Weiterbildung in der Praxis der Ernährungspsychologie hilft sie Frauen dabei, ihren Körper lieben zu lernen – ohne, dass sie abnehmen müssen.

Stattdessen finden sie heraus, was ihr Körper wirklich braucht, stärken ihr Selbstbewusstsein und können so wieder gern in den Spiegel schauen und ihr Essen genießen.

eine Frage an Claudia ...

ein Auszug aus dem Buch

Hast du Angst vor dem Tod und wie stellst du ihn dir vor – eher männlich oder weiblich?

Der Tod ist wohl die größte Unsicherheit in unserem Leben, die uns dabei doch mit absoluter Sicherheit ereilt.

Ich persönlich habe keine Angst vor dem Tod, genauer: davor, tot zu sein. Nicht zu wissen, wie und wann ich sterbe, finde ich dagegen bei genauerem Nachdenken doch ein wenig beunruhigend. Das allerdings mindestens genau so sehr, wie es mich beruhigt, das eben nicht zu wissen.

Mich stimmt versöhnlich, dass ich von vielen Menschen gelesen habe, dass sie bereit waren zu gehen. Denn letzten Endes ist die Angst, die bei mir dahintersteht, in dem Moment nicht bereit zu sein zu gehen. Vielleicht werde ich diese Angst nie ganz ablegen können. Auf jeden Fall aber habe ich schon viel getan und kann noch viel dafür tun, dass sie nicht mehr so groß sein wird.

Glaubst du an eine Art Leben nach dem Tod?

Evolution ist nur möglich, wenn Altes geht und den Raum für das Neue, das Weiterentwickelte frei macht.

Unsere Vorfahren haben uns nicht nur unsere DNA-Bausteine mitgegeben, die im Laufe der Jahrtausende besser angepasste Körper entwickelt haben. Sie haben uns auch ihr Wissen und ihre Erfahrungen mitgegeben, die uns ermöglichen, immer mehr zu erreichen. (Was wir mit diesen Möglichkeiten jetzt anfangen, steht nochmal auf einem anderen Blatt Papier.)

Auf jeden Fall glaube ich daran, dass alles, was ich in meinem Leben kreiere, was ich kommuniziere, was für Entscheidungen ich treffe, einen Einfluss auf das Leben auf der Erde über meinen Tod hinaus hat – egal, wie viel oder auch wenig Menschen es erreichen oder wie unbedeutend es dabei erscheinen mag.

Und wenn das eine Art Leben nach dem Tod ist – ja, dann glaube ich an ein Leben nach dem Tod.

Wobei fühlst du dich besonders lebendig?

Wenn ich Pommes mit Ketchup jetzt immer ohne schlechtes Gewissen esse, wenn ich Musik höre, wenn ich die Füße im Meer habe, wenn ich auf einem hohen Berg stehe, wenn ich meinen Lieblings-Flachwitz erzähle, wenn ich schreibe, wenn ich den Sternenhimmel sehe und mich ins Universum beame, wenn ich mit anderen herzhaft lache, wenn meine Worte oder Taten einem anderen Menschen geholfen haben. Wenn ich meine Dankbarkeit spüre, jetzt und an genau diesem, meinem Platz auf dieser Erde zu sein.

Möchtest du mehr über Claudia erfahren?

Früher steckte Claudia in einem fetten Dilemma. Wortspiel beabsichtigt.

Sie fühlte sich in ihrem dicken Körper äußerst unwohl und wollte fast 30 Jahre lang unbedingt abnehmen, aber wusste nach unzähligen, meist nutzlosen Versuchen nicht mehr weiter.

Den Ausstieg aus dem Selbsthass ermöglichte eine radikale Selbstliebe-Aktion: die Marketing Managerin kündigte nach fast 20 Jahren ihren gutbezahlten Konzern-Job, ging im Sabbatical auf die Suche nach einer neuen Berufung und fand sich dabei selbst. Heute versteht sich Claudia als Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe, auch als Body Positivity umschrieben.

Außerdem schreibt sie gern. Das tut sie unter anderem dann auf ihrem Blog.

Dort übers Abnehmen (wollen) und Nicht-mehr-zunehmen (wollen), über Essen, über (die Sinnlosigkeit von) Diäten, Selbstwertgefühl, Gesundheit, das (nervige) Schlankheitsideal, Fat Shaming und natürlich Body Positivity.