Hendrik Lind

Gründer der Trosthelden

Über Hendrik Lind

Hendrik beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Trauernden und deren Bedürfnissen. Dabei hat er festgestellt, dass das elementarste Bedürfnis, nämlich ein Gegenüber mit 100-prozentigem Verständnis zu haben, für die meisten unbefriedigt bleibt.

 

So hat er TrostHelden gegründet, um systematisch diejenigen Trauernden zusammen zu bringen, die die gleiche Trauersprache sprechen. Das hilft Betroffenen im Jetzt, in ihrer Trauerarbeit und darüber hinaus.

Zusatzfragen zum Buch

Ich habe Hendrik zusätzlich zu den Fragen im Buch noch folgende Dinge gefragt:

Hast du Angst vor dem Tod und wie stellst du ihn dir vor – eher männlich oder weiblich?

Angst vor dem Tod habe ich nicht. Ich habe durch meine Arbeit mit mapapu so viele Zeichen bekommen, dass es weiter geht. Und die Zeichen, die da kamen, waren durchweg positiv! Tja, männlich oder weiblich? Ich hoffe, dass wir die Unterschiede zwischen Frau und Mann hinter uns lassen können 😊

Gab es schon einmal in deinem Leben eine Situation, in der du dem Tod näher warst als dem Leben? Wie hat dich das verändert?

Es gab schon mehrere Situationen, in denen es auch schief gehen konnte. Einmal als Beifahrer während einer Autofahrt in Venezuela. In der Dunkelheit kann man sich dort hauptsächlich an der Straßenmarkierung orientieren. Eine Markierung führte direkt zu einem tiefen Abhang, also in ein tiefes Nichts. In letzter Sekunde habe ich ins Lenkrad gegriffen, das Auto ist gegen die Betonleiste in der Mitte geknallt und wurde dann wieder auf die rechte Straßenseite auf einen Betonsockel zwischen Autobahn und Abhang geschleudert. In der Situation selbst hatte ich gefühlt unendlich Zeit, um richtig zu reagieren. Alles verlief in Zeitlupe, obwohl die Situation sicherlich nur 2 Sekunden lang war. Der Schrecken war groß. Doch gelernt habe ich ein Vertrauen, dass in solchen Situationen die Zeit nicht gleich der normalen Zeit ist.

Glaubst du an eine Art Leben nach dem Tod?

Auf jeden Fall! Zum einen wacht die Wissenschaft auf und legt «Beweise» bzw. Erklärungen vor. Wenn ich aber meine Augen schließe, fühle ich die Antwort «ja» dort auch.

Wobei fühlst du dich besonders lebendig?

Ich liebe es, neue Ideen zu initiieren oder Projekte auf die Straße zu bringen. Dann sehe ich nicht nur meine Kraft, sondern auch, dass ein jeder echte Veränderungen in die Welt bringen kann. Weiter liebe ich es, in 1zu1-Kommunikation über Herzensthemen zu sein. Wenn das so verbreitete Muster von Angriff und Verteidigung keinen Platz hat. Na, und dann sind da ja noch die Momente des Tanzens!

Möchtest du mehr über Hendrik erfahren?

Seine Seite für die Trosthelden findest du hier: