Iris Willecke

Trauerbegleitung & Beratung

Trauerbegleitung und Beratung

Über Iris Willecke

Iris ist gelernte Krankenschwester und kam über den Beruf schon früh mit den Themen Sterben, Tod und Trauer in Kontakt. Sie hat u.a. zwei Jahre in einem stationären Hospiz gearbeitet. Die Zeit dort empfand sie als die Schönste und Bereicherndste in ihrer ganzen Pflegezeit. Aus diesem Grund hat sie später den Befähigungskurs zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung absolviert und sich bei einem ambulanten Hospizdienst engagiert. Zufällig stieß sie damals auch auf ein Seminar über Trauerbegleitung. Von diesem Thema regelrecht gepackt, hat sie im Anschluss noch zwei umfangreichere Fortbildungen dazu absolviert.

Iris arbeitet seit mittlerweile sieben Jahren als freiberufliche  Trauer-begleiterin. In dieser Zeit hat sie nebenbei die Prüfung zur  Heilpraktikerin (Psychotherapie) abgelegt und eine Verhaltens-therapieausbildung abgeschlossen.

Ihr ist es ein großes Anliegen, die Themen rund um den Tod wieder mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein zu holen. Darum lädt sie regelmäßig zu Treffen ähnlich eines Death Cafes* ein. Außerdem ist sie Initiatorin vom Memento Tag in Deutschland.

Zusatzfragen zum Buch

Ich habe Iris zusätzlich zu den Fragen im Buch noch folgende Dinge gefragt:

Hast du Angst vor dem Tod und wie stellst du ihn dir vor – eher männlich oder weiblich?

Zu dem ersten Teil der Frage habe ich schon vor Jahren folgenden Text verfasst und da sich daran bis jetzt nicht geändert hat, füge ich ihn einfach mal hier ein:

„Ich habe im Grunde keine Angst vor dem Sterben, denn ich sehe es, wie die Geburt, als einen ganz natürlichen Durchgangsprozess an. 100 Milliarden Menschen sind bereits vor mir gestorben und bisher hat es noch jeder geschafft … Was mir allerdings ein bisschen Sorge bereit, sind die leider manchmal fatalen Rahmenbedingungen durch unser Gesundheitssystem.“

Zum zweiten Teil der Frage kann ich sagen, dass ich z.B. die Bilder von Ruthe mit dem kleinen Senseman sehr mag, aber eigentlich ist der Tod für mich keine Person und weder männlich noch weiblich.

Gab es schon einmal in deinem Leben eine Situation, in der du dem Tod näher warst als dem Leben? Wie hat dich das verändert?

Ja, es gab schon ein paar Situationen, die auch anders hätten ausgehen können und ich bin heute sehr froh und dankbar, noch am Leben zu sein. Ich bin mir u.a. auch aufgrund dieser Erlebnisse stets bewusst, dass jedes Leben ganz unverhofft zu Ende gehen kann. Deshalb lebe ich zwar nicht jeden Tag so, als wäre es mein letzter, aber ich bin schon bemüht, träume nicht immer auf später zu verschieben.

Glaubst du an eine Art Leben nach dem Tod?

Ich bin fest davon überzeugt, dass das, was uns ausmacht, über den Tod hinaus weiter existiert.

Wobei fühlst du dich besonders lebendig?

Auf Reisen, wenn ich Neues oder Schönes entdecke.

Möchtest du mehr über Iris erfahren?

Lovecrafts –  Schönes aus Liebe zum Verstorbene gestalten, so heißt der gemeinsame Blog und die Webseite der Trauerbegleiterinnen Iris Willecke und Eva Terhorst.

Beide sind überzeugt, dass kreatives Gestalten Trauernden eine gute Möglichkeit bietet, ihrer Trauer, aber eben auch der Liebe und Verbundenheit zum Verstorbenen einen Ausdruck zu geben. Sie möchten Menschen motivieren, es einfach mal auszuprobieren und haben dafür viele Ideen und Tipps parat. Die Vorschläge lassen sich grob in zwei Hauptkategorien unterteilen. Zum einen werden Ideen vorgestellt, bei denen es darum geht, für sich selber etwas zu gestalten, das in Verbindung zum Verstorbenen steht. Das können z.B. Gedenkkerzen, Bilderahmen, besondere Aufbewahrungen für Erinnerungsschätze oder Sachen aus der Kleidung des Verstorbenen sein. Beim zweiten Schwerpunkt dreht sich alles um das Gestalten von Dingen für den Verstorbenen. Darunter fallen beispielsweise individuelle Grabkerzen oder andere Grabgaben.