Jessica Josiger

Schamanin &  Traumapädagogin

Über Jessica Josiger

Jessica ist das Jod in deiner Wunde. Sie lässt dich zur Ruhe kommen und dadurch all das fühlen, was tief in dir verborgen liegt und du niemals wieder fühlen wolltest. Sie öffnet und hält dir einen Raum, in dem alles sein darf und auch das Unsagbare ausgesprochen werden kann. Dadurch hilft sie dir dein eigenes Heilmittel zu sein und die zu werden, die du bist. Alles darf,
nichts muss.

Gemessen an menschlichen Massstäben ist Jessica Schamanin, Traumapädagogin, Online Beraterin und Offizier. Als Schamanin ist Jessica eine Brücke. Eine Brücke zwischen dem Körper, den
du hast und der Seele, die du bist. Zwischen Liebe und Angst, Männlich und Weiblich, dem Alten und dem Neuen und zwischen Himmel und Erde. Sie übersetzt die Sprache der geistigen Welten und deren Bewohner in eine für dich verständliche Sprache. Sie gibt dir Antworten auf deine ausgesprochenen und unausgesprochenen Fragen, mit denen du durchs Leben gehst.

Zusatzfragen zum Buch

Ich habe Jessica zusätzlich zu den Fragen im Buch noch folgende Dinge gefragt:

Hast du Angst vor dem Tod und wie stellst du ihn dir vor – eher männlich oder weiblich?

Nein, Angst vor dem Tod habe ich nicht. Gefühlt hatte ich die noch nie. Für mich ist er völlig normal. Als ich acht Jahre alt gewesen bin, sind wir aufs Dorf gezogen. Etwa 50m oberhalb unseres Hauses war ein Friedhof. Ich erinnere mich noch daran, dass ich in der Anfangszeit immer nur bis zur unteren Grenze gelaufen bin. Anschließend bin ich schreiend wieder nach unten zu unserem Haus gelaufen. Im Dunkeln konnte ich alleine dort gar nicht vorbei. Es war jedoch nicht der Tod, vor dem ich Angst hatte. Es waren vielmehr die Energien dort. All die Seelen, die durch die Grabsteine und Bilder dort an den Friedhof gebunden waren und nicht weiterreisen konnten. Ich hab all das gefühlt. Da ich das zu dem Zeitpunkt nicht einordnen konnte und viele meiner Wahrnehmungen als „ach du mit deinem Gefühl nur wieder“ abgetan wurde, habe ich mit Angst darauf reagiert.

Wie ich mit den Tod vorstelle? Mhm, das ist eine gute Frage, die sich mir noch nie gestellt hat. Wenn ich jetzt dort so hineinfühle, gibt es im Tod für mich kein Geschlecht. Also weder noch. Heute, da fühlt er sich für mich an wie eine sanfte Decke, die sich auf mich legt und mich weiterträgt. Ist schwer zu beschreiben, jedenfalls fühlt es sich sehr sanft und zutiefst friedlich an.

Gab es schon einmal in deinem Leben eine Situation, in der du dem Tod näher warst als dem Leben? Wie hat dich das verändert?

Mhm, also Nahtoderfahrungen in dem Sinne habe ich in diesem Leben noch nicht erfahren. Zumindest erinnere ich mich nicht daran. Es ist jedoch so, dass ich gefühlt mein halbes Leben lang dem Tod immer näher war als dem Leben selbst. Das mag paradox klingen und Menschen, die mich kennen, nehmen mir das vermutlich nicht wirklich ab, aber das Leben hat mir lange Zeit große Angst gemacht. Also das richtig tiefe Eintauchen ins Leben.

Als ich meine schamanische Ausbildung gemacht habe, haben wir ein altes indianisches Sterberitual durchgeführt, bei dem wir den zeitweisen Verlust unserer Seele erforschen sollten. Das Ritual machte meinen Zwiespalt zu dem Thema sehr deutlich. Zuerst war es nicht möglich, dass meine Seele den Körper verlässt. Ich hab mich schlicht geweigert und in meinem Körper gehalten, während alle anderen bereits sicher am Boden auf der Matte lagen, stand ich noch da und wartete darauf, dass meine Seele den Körper verlässt. Bei mir hat es einen zweiten Trommelschlag gebraucht, dass meine Seele ihrer Sehnsucht folgen konnte. Was dann geschah war faszinierend. Meine Seele, also jener Teil, der in seine Heimat gereist ist, wollte partout nicht zurück in den Körper. Zu frei und zu friedlich war es für mich zu jenem Zeitpunkt dort da oben in meiner Seelenheimat.

Ich habe keinerlei Zeitgefühl dafür, wie lange ich weg gewesen bin. Ich weiß jedoch nur, dass es deutlich länger war als bei all den anderen Teilnehmer*innen. Als ich schlussendlich wieder zurückgekehrt bin in meinen Körper, ist wohl ein Teil mit inkarniert, der zuvor noch nicht da war. Jedenfalls hat sich in mir ein ganzer Stausee an Tränen gelöst, der sich erst einmal nicht mehr stoppen ließ so unbeschreiblich war das, was ich erlebt habe und das, was mit mir passiert ist als meine Seele wieder in meinen Körper zurückgekehrt ist. Auch heute, mehr als 13 Jahre später fällt es mir schwer die passenden Worte dafür zu finden, weil das ein Raum ist für den unsere Sprache noch keine Worte kennt.

Wie mich das verändert hat?

Zunächst erstmal gar nicht. Eher im Gegenteil. Ich habe dicht gemacht, bin extrem in den Kopf hinein gegangen und hab für einige Jahre alles spirituelle negiert, meine Erfahrungen abgelehnt und für blödsinn erklärt. Heute jedoch würde ich sagen, war das der Startschuss, der vieles ins Rollen gebracht hat. Was es mich vor allem jedoch gelehrt hat ist, dass alles seine ganz eigene Zeit braucht, es für die eigene Entwicklung keine Abkürzungen gibt und alle Dinge, die geschehen sollen sowieso geschehen, ob ich mich dagegen wehre oder nicht. Naja und heute, sind solche Erlebnisse Teil meiner eigenen Arbeit und was soll ich sagen, ich liebe es.

Glaubst du an eine Art Leben nach dem Tod?

Unbedingt. Das was stirbt, ist der Körper. Die Seele reist weiter und wechselt lediglich ihre Form. So ist der Kreislauf des Lebens.

Wobei fühlst du dich besonders lebendig?

Mhm, das ist eine sehr gute Frage. Wenn ich Menschen um mich herum habe, mit denen ich in die Tiefe hineintauchen kann. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob das im Privaten oder im Beruflichen ist, ich liebe das. Nur Oberflächlichkeiten, damit kann ich nichts anfangen.

Naja und wenn ich mit meinen Kindern Comics schaue und wir uns dabei scheckig lachen fühle ich mich ebenfalls seeeehr lebendig. 🙂

Möchtest du mehr über Jessica erfahren?

Eine Begegnung mit Claudia & Jessica – Der Podcast

Für mehr Realität in der spirituellen Szene! Schluss mit Luft, Liebe und positivem Denken auf dem Weg zum ganzen Menschen. Der Podcast von Claudia und Jessica bieten ein one way ticket zu sich selbst. Er liefert Antworten und gibt Raum für persönliche Wahrheiten und um zu sein.

Wusstest du, dass du durch ein energetisches Band, was zwischen dir und all deinen (ehemaligen) Sexualpartnern besteht, den Mann bzw. die Männer nährst und sie deine Energie für die Beachtung oder Nicht-Beachtung unbewusst mitnutzen?

Wusstest du, dass Du diese Energien aus deinem Uterus auch wieder herauslösen kannst und dir dadurch auf gewisse Art deine Unschuld zurückholst?

„Ich selbst habe während meiner schamanischen Intensiv-Weiterbildung zum ersten Mal etwas davon gehört und habe auch dort diese Technik gelehrt bekommen. In den letzten Jahren habe ich beobachtet, dass vor allem in der „Spiri-Szene“ ein riesiges Geheimnis um diese Technik gemacht wird und dass dort vor allem ein ganz gemeiner Grundtenor von Schuld, Scham und Angstmache mitschwingt und Frauen ein schlechtes Gewissen gemacht wird. Andere Frauen wiederum wissen gar nichts davon.

Das finde ich nicht gut. Ich bin der Meinung, dass jeder Frau dieses uralte schamanische Wissen zugänglich sein soll und ich bin auch der Meinung, dass jede Frau selbstverantwortlich für sich mit diesem Wissen umgehen darf.

Deshalb habe ich für dich und euch ein Workbook erstellt, in dem ich dir alles Wissen darüber zur Verfügung stelle. Als Geschenk für dich.

Es ist so aufgebaut, dass ich dir alles Vorwissen mitgebe, was du für brauchst, um einerseits die Zusammenhänge zu verstehen und andererseits das Ritual für dich durchführen zu können. Ich beschreibe dir das Ritual, erzähle dir, was im Anschluss daran alles mit deinem Körper passiert und gebe dir noch Tipps und Hinweise, wie du deinen Körper beim anschließenden Heilungs- und Integrationsprozess unterstützen kannst.