Martin Herzberg

Zeremonienmeister für Trauungen & Trauerfeiern

Über Martin Herzberg

Martin gestaltet freie, konfessionslose Zeremonien für

Trauerfeiern, Hochzeiten und andere aussergewöhnliche Lebensmomente. Passende Fragen zu stellen, bei Antworten aufmerksam zuzuhören, die richtigen Worte zu finden, Texte mit Tiefgang zu schreiben und mit Leichtigkeit vor Menschen zu sprechen, das zeichnet Martin aus.

 

Er liebt aussergewöhnliche Dinge und Situationen, denkt gerne in andere Richtungen und findet dort ganz treffende Einsichten. Dadurch kreiert er spezielle Lebensmomente und lässt Herzen leuchten. Für sich selbst und andere.

Zusatzfragen zum Buch

Ich habe Martin zusätzlich zu den Fragen im Buch noch folgende Dinge gefragt:

Hast du Angst vor dem Tod und wie stellst du ihn dir vor – eher männlich oder weiblich?

Vor dem Tod habe ich keine Angst. Eher vor dem Sterben. Muss ich mir den Tod als Person vorstellen? So wie den Sensemann? Hahaha… Dann eher so wie Joe Black (Brad Pitt) im Film… Der geduldige junge Mann, der mich freundlich aber bestimmt abholen kommt. Das gefällt mir.

Gab es schon einmal in deinem Leben eine Situation, in der du dem Tod näher warst als dem Leben? Wie hat dich das verändert?

 Ja. Zweimal. Mit knapp 20 hatte ich einen Giftgasunfall in der chem. Industrie, meine ersten Berufsfeld. Als klar war, dass es glimpflich ausgehen wird, habe ich das Ganze ziemlich „männlich“ weggesteckt, im Sinne von „unbesiegbar“…

Das Zweite war mein Herzinfarkt vor sieben Jahren, mit 52. Da spürte ich diesen Hauch von Endlichkeit. Ich habe dieses Ereignis auch als gelbe Karte verstanden, mich und meine Gesundheit etwas wichtiger zu nehmen

Glaubst du an eine Art Leben nach dem Tod?

Ja. Nein. Ich weiss nicht… Schön wärs ja schon, im Paradies, so wie es die Bibel beschreibt. (Wenn man nicht in die Hölle kommt). Für eine Weile… Aber eine Ewigkeit lang tagein, tagaus glücklich zu sein, stelle ich mir dann doch wieder irgendwie langweilig vor, so mit der Zeit…

Wobei fühlst du dich besonders lebendig?

Ich fühle mich ständig lebendig. Langeweile ist z.B. eine Form von Lebendigkeit. Jetzt gerade plagen mich Schulterschmerzen, auch ein Zeichen, dass ich lebendig bin. Wenn ich glücklich bin, fühle ich mich lebendig (und das bin ich oft!) Wenn ich mal müde oder traurig bin, auch. Lebendigkeit ist für mich ein Dauerzustand, den ich zwar bewusst wahrnehmen muss. Aber wenn ich mich darauf konzentriere, ob ich lebendig bin, dann bin ich es immer. „Lebe ich (noch)? Ja!!!

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