Sabrina Steiner

schreibende Fragenstellerin, die auf den Punkt kommt und trotzdem ohne Kommas reist.

Sabrina rollt seit der Begegnung mit dem Tod 
– das erste Mal kurz nach ihrer Geburt –
ihr Leben von hinten auf und blickt den wesentlichen Fragen offen, spontan und meistens entschlossen ins Gesicht. Ihre vielfältigen Interessen, die sie gerne mal zum Beruf macht, zeichnen sie aus. Ihr Antrieb ist die Etablierung eines neuen Umgangs als Gemeinschaft. Mittendrin, echt, verbunden, aus dem Herzen, zugemutet. 

Sie wird gerne mal als metaphorische Expertin im Sterben bezeichnet und begegnet dem Alltag und Begegnungen mit Menschen direkt, sanft, präsent und wagemutig. Ihre wertungsfreie Offenheit unterstützt dabei, Klarheit für die nächsten Entscheidungen zu finden und bietet Raum für frische Impulse, Gedanken, Ansätze und Wege.

Als zu ergänzen lässt sie lieber weg und obwohl es auf den ersten Blick anders scheint: Beide Sprachen gelingen ihr zwar wortgewandt und immer mal wieder unterbrochen von Lachern. Doch am Ende des Tages gewinnt bei Sabrina das Schreiben immer und das gesprochene Wort macht den zweiten Platz.

 

Wichtig ist ihr nebst Freude und Sinn:

Liebe.
Machen statt reden. 

Gemeinsam nachhaltige Veränderung leben.

Das Leben im Fokus halten.

Offen sein und bleiben.

www.sabrinasteiner.ch

„Ich liebe Win-win-win-Situationen!“

Sabrina lebt von sprudelnden Ideen und liebt es in Möglichkeiten zu denken. Nach eigener Betroffenheit mit dem Tod, realisierte sie das grosse Tabu um Sterben und Trauer in unserer Kultur. Dabei beschäftigte sie vor allem das Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung im Kontakt mit dem Tod und seinen Gefährten. Ihr wurde bewusst, welch hohe Vielfalt bestehender und wertvoller Angebote einer  grossen Anzahl betroffener, hilfesuchender Menschen gegenübersteht. Es fielen ihr jedoch schmerzlich bestehende Wissens- und Kommunikationslücken sowie der Mangel an be-greifbaren Informationen auf.

So führten sie ihre eigenen Erfahrungen zum Punkt, sich mit der alles betreffenden Endlichkeit bewusst auseinanderzusetzen. Diese Investition war für sie lebensverändernd wie wegweisend und sie  möchte diese Kraft dahinter teilen, weshalb sie Freude und Erfahrungen nun für Menschen in Trauerarbeit einsetzt. Denn es benötigt Klarheit und Sichtbarkeit, um wertvolle Hilfe zu ermöglichen.
Gemeinsam und mit Leichtigkeit wichtige Veränderung zu ermöglichen, ist Sabrina wichtig. Darum fasziniert sie die Kraft von Netzwerken besonders. Durch gegenseitige Schubkraft wird nämlich plötzlich Unmögliches wahr. So ist sie unendlich dankbar, zukünftig weiterhin mit dem gemeinsamen Ziel „Weg von Tabu und Angst vor Sterben hin zu genussvollem Leben mit dem Tod“ inspirierende Menschen bei ihrer Sichtbarkeit zu unterstützen und Schritt für Schritt vorwärts zu gehen.

Wie möchte ich meine Tage füllen, wenn ich wüsste, dass ich nur noch einen Monat lebe?

Diese Frage stelle ich mir seit 2015 ganz bewusst. Damalige Notizen mit Antworten fielen mir soeben in die Hände, daher teile ich sie direkt hier mit dir. Seit dem Moment der Niederschrift habe mir meine Sätze nicht mehr durchgelesen, sondern war damit beschäftigt, Schritt für Schritt meinem Herzen zu folgen.

Ganz ehrlich: Das führt einem so manches Mal vor echte Herausforderungen.
Doch eines ist mir dabei inzwischen klar geworden: Diese Reise führt zu magischen Orten und unvergesslichen Momenten.

Meine Antwort damals war übrigens:

«Dann würde ich Bücher schreiben, Menschen vernetzen, Ideen «spinnen», reisen – gerne auch im Kopf, – lachen, füreinander da sein, lieben, essen, genießen.

Beim beantworten dieser Frage schloss ich die Augen und versetzte mich in diese Lage hinein.

 

Was, wenn ich das alles tun könnte?

Heute beim Lesen realisiere ich:

Das ist, was ich aktuell tue. Ich folge meinem Kindheitstraum und schreibe, sowie veröffentliche, Bücher und Artikel.

Wann damals meine ersten Aufzeichnungen begannen, weiss ich nicht mehr, aber ich war wohl so neun Jahre, als ich mein kostbarstes Geschenk erhielt: Eine Schreibmaschine.

Wieviele Stunden ich auf dieser wohl getippt habe? Stets im Rückzug mit mir selbst, davon träumend für immer genau das tun zu dürfen. Bis ich es irgendwann einfach vergass. Und Stunden an Reflektionsarbeit investierte, um wieder an den Ursprung meiner Wünsche zu gelangen. Dazu befragte ich auch Menschen, die mich als Kind bereits kannten. Es war also alles schon immer da, in mir.

Ist das nicht einfach ver-rückt?

 

Darum empfehle ich jedem Menschen, der auf der Suche nach mehr Freude im Alltag ist, nur diese eine Frage:

Was hast du als Kind gerne getan?

Und wünsche dabei viel Spass mit der eigenen Kreativität. Es ist alles, was wir im Moment benötigen, immer bereits da.

Email

kontakt@sabrinasteiner.com

Nachtrag von Ende 2022:

Heute weiss ich wieder mehr als vorher. So ist mir inzwischen bewusst, dass ich mit einem guten Leben absolut zufrieden bin, mich jedoch nicht zufrieden gebe, dieses immer besser werden zu lassen. Immer unterwegs auf dem nächsten Schritt zum besten Leben, was auf mich wartet.